RWE weiht erstes Offshore-Schiff ein
Von: Deian I.Die Tochtergesellschaft des Energiekonzerns RWE, die RWE Innogy, hat nun das in Okpo (Südkorea) das erste Offshore-Installationsschiff in der Werft Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering getauft. Das Schiff "Friedrich Ernestine" hat die Aufgabe, das Windkraftwerk Gwynt y Môr mit einer Leistung von 576 Megawatt zu errichten.
Das Installationsschiff ist das weltweite Erste seiner Klasse und kann bis zu 4 Offshore-Windturbinen gleichzeitig transportieren. Dank der hohen Leistung des Schiffs ist es zudem möglich, die Turbinen in enormen Wassertiefen zu errichten. Obwohl die Wertschöpfungen zu 60 Prozent im europäischen Raum gelagert werden, wobei alleine der Anteil der deutschen Zulieferindustrie bei 40 Prozent liegt, findet der Bau in Südkorea statt.
Mit einer Länge von mehr als 100 Metern und einer Breite von über 40 Metern, eignet sich das Schiff hervorragend für den Bau von Offshore-Windkraftanlagen. Mithilfe eines Satelliten kann das Schiff ferngesteuert werden, womit es am richtigen Punkt fixiert werden kann.
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