stromklar-logo.jpg, 47kB
18. June 2010, 15:53 Uhr Alter: 82 Tage

Schweden steigt in Atomenergie wieder ein

Von: Deian I.

Per Volksentscheid wurde vor etwa 30 Jahren der Atomausstieg in Schweden beschlossen. Bisher hat jedoch keine der schwedischen Regierungen umgesetzt. Ein einziges Atomkraftwerk wurde 2005 stillgelegt, um die Kritiker zu besänftigen. Am Donnerstag entschied der Reichstag, ob die AKW-Neubauten wieder zugelassen werden sollen.


Vergangenen Montag verschafften sich 50 Greenpeace-Aktivisten Zugang zum Atomkraftwerk Forsmark. Damit wollten die Aktivisten dem Parlament vor der Abstimmung die Gefahren der Atomkraftwerke zeigen. Schwedens Umweltminister Andreas Carlgren bestätigte, dass die Aktivisten gezeigt haben, dass es große Löcher im Sicherheitssystem gibt. So was darf nicht sein und es muss dringend nachgebessert werden.

 


Das von Vattenfall betriebene AKW Forsmark wurde zum Negativ-Symbol der ohnehin fragwürdigen schwedischen Atomindustrie. Mit Hilfe von zahlreichen Investitionen wurde der Erhalt der Kraftwerke gesichert. Sollte eines der 10 AKW in Forsmark, Oskarshann oder Ringhals stillgelegt werden, wird dafür ein Ersatz gebaut werden. Durch den Aus- und Ersatzbau von Atomkraftwerken soll nach Ansicht von Fredrik Reinfeldt der Bedarf an preiswertem Strom für die Industrie und den Export gesichert werden. Darüberhinaus sollen die Kritiker mit Investitionen in erneuerbare Energien und die Besteuerung von Klimagasen besänftigt werden.



Ähnliche Nachrichten:

Stromanbieterwechsel

Ratgeber

Stromvergleich

Strommarkt-News

Impressum

Linktipps