Siemens baut Windgeschäft in Nordamerika aus
Von: Deian I.Das Elektrounternehmen Siemens baut sein Geschäft mit erneuerbaren Energien in den USA und Kanada weiter aus. Dazu hat der Konzern jeweils einen Großauftrag für Windturbinen im US-Bundesstaat Oklahoma und im kanadischen Ontario erhalten. Das teilte Siemens in Erlangen am Dienstag mit.
Das Volumen der beiden Verträge soll insgesamt bei rund 800 Millionen Euro liegen. In Oklahoma sollen für einen örtlichen Energieversorger insgesamt 89 Windturbinen gebaut werden, die mit einer Gesamtleistung von 227 Megawatt ans Netz gehen werden. Unter den Turbinen werden auch drei neue Maschinen einer neueren, getriebelosen Turbinengeneration, die Siemens erstmals auf dem nordamerikanischen Markt bringt, vertreten sein. Im Bundesstaat Kansas will der Konzern 300 neue Arbeitsplätze schaffen, indem eine Fabrik zur eigene Rotorblatt-Herstellung gebaut wird.
Siemens traf mit dem südkoreanischen Technologiehersteller Samsung sein bisher größtes Abkommen in Kanada: Etwa 260 kleine Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt soll der deutsche Konzern in die Provinz Ontario liefern. Die Turbinen können 250.000 Haushalte mit sauberen Strom versorgen. Laut Siemens soll die Leistung über einen längeren Zeitraum auf bis zu 2.000 MW erweitert werden.
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