Strom aus der Wüste lohnt sich
Von: Deian I.Das Projekt Desertec gehört zu den größten und teuersten Projekte, dass die Menschheit je gesehen hat. Dabei planen die zahlreichen Ingenieure und Spezialisten Strom in der Sahara zu generieren und teilweise nach Europa zu bringen. Dabei sollen rund 15 Prozent des europäischen Strombedarfs abgedeckt werden.
Bis zum Jahr 2050 soll das Projekt Desertec gut 15 Prozent des Strombedarfs in Europa abdecken. Eine teure Angelegenheit, neben dem Ökostrom-Park müssen nämlich auch zahlreiche Leitungen durch das Meer nach Europa verlegt werden. Die "Augsburger Allgemeine" berichtet in einem Artikel, dass laut Firmenchef Paul van Son bereits eine Machbarkeitsstudie durchgeführt wurde.
Demnach muss die Sonneneinstrahlung zunächst sehr genau gemessen werden, um zu überprüfen, welche Mengen Strom produzieren können und ob sich es überhaupt lohnt, das Projekt in die Tat umzusetzen. Nach Angaben von Van Son ist Desertec nicht nur realisierbar, sondern auch ein notwendiges Projekt. Erneuerbare Energien sind in Deutschland durch mehrere Motive begrenzt, die Sonneneinstrahlung z.B. ist nicht so hoch wie in der Wüste Saharas.
Um den Strom auch nach Europa liefern zu können, muss eine bestimmte Netzkapazität gewährleistet werden. Das marokkanische Stromnetz ist bereits über die Meerenge von Gibraltar mit dem spanischen Netz verbunden. Dies ermöglicht den Transport des Stroms nach Europa.
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