Strom-Branche soll Klimaziele gezielter unterstützten
Von: Deian I.Die europäischen Stromproduzenten werden von einer Studie für die gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission aufgefordert, sich stärker an der Erfüllung der Klimaschutzziele zu beteiligen. Etwa ein Fünftel soll der Anteil der regenerativen Energien am Gesamtenergieverbrauch im Jahr 2020 betragen.
Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, muss die Strombranche zwischen 35 und 40 Prozent des Stroms aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse gewinnen. Global gesehen sind die Klimaziele in Europa die schärfsten. Neben der Steigerung der regenerativen Energien am Gesamtenergieverbrauch sollen auch die CO2-Emmissionen um ein Fünftel reduziert werden. Dies ist das zweite große und verbindlich vereinbarte Klimaschutzziel in Europa und soll zusammen mit dem ersten Ziel in den nächsten zehn Jahren erreicht sein. Die Strombranche muss allerdings einen Ausgleich schaffen, da die Ziele für den Verkehrsbereich deutlich niedriger angesetzt wurden und die Forschung sowie Entwicklung erst noch vorangetrieben werden muss.
Der Anteil der Erneuerbaren betrug in den vergangenen zwei Jahren bereits 62 Prozent bei den Neuinstallationen. Beim Stromverbrauch legten die erneuerbaren Energien 2009 ebenfalls zu und machten 19,9 Prozent aus. Neben den zahlreichen Erfolgen müssen jedoch einige Probleme behoben werden. Die Hochspannungsleitungen für die Einspeisung des Stroms ist von großer Bedeutung. Außerdem müssen kleine Stromproduzenten sowie die Erforschung neuer Technologien stärker gefördert werden.
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