Stromanbieter sollen an Energiekonzept beteiligt werden
Von: Deian I.Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert die Regierung auf, bei der Erarbeitung des neuen Energiekonzeptes für Deutschland die Stromanbieter stärker miteinzubeziehen. Mit möglichst vielen Teilnehmern und Interessengruppen soll der notwendige Umbau der Energie-Infrastruktur möglich gemacht werden.
Die deutsche Energiewirtschaft unter Führung ihres Bundesverbandes (BDEW) appellierte bereits vor dem Branchentreffen an die Bundesregierung, ein energiepolitisches Gesamtkonzept mit allen Beteiligten vorzubereiten. Das Konzept sieht vor allem mehr Verständnis und Akzeptanz in der Öffentlichkeit vor. Maßnahmen für eine zukünftige Energieversorgung, die gleichzeitig CO2 neutral, zuverlässig und bezahlbar ist, würde viel Geld kosten.
Dennoch sind die Maßnahmen notwendig, um den Umbau der Infrastruktur in Richtung erneuerbare Energien effizient zu schaffen. Darüberhinaus fordert der BDEW ein Gesamtkonzept für die künftige Energieversorgung, um alle Erzeugungsarten in die Planung einzubeziehen und nicht nur Teilkonzepte zu fördern. Die geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ist lediglich eines von vielen Themen des Branchentreffens. Wegen des Ausbaus der erneuerbaren Energien werden die Konventionellen Kraftwerke in Zukunft weniger unter Volllast am Netz sein. Damit werden auch die Kapitalkosten eine größere Rolle spielen. Laut BDEW-Präsident Schmitz wird diese Entwicklung den Energiemarkt verändern. Einen Kapazitätsmarkt hält er für unausweichlich.
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