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29. March 2010, 11:14 Uhr Alter: 2 Jahre

Stromkonzerne unter politischem Druck

Von: Deian I.

Die vier großen Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall müssen sich laut einem Zeitungsbericht in naher Zukunft auf massiven Druck der EU-Kommission, der Bundesregierung und des Bundeskartellamts einstellen. Als Grund dafür wird in dem Zeitungsbericht die Marktmacht der vier Unternehmen genannt.

 

Diese Meldung ging aus dem "Handelsblatt" hervor. Laut EU-Energiekommissar Günther Oettinger gibt es noch lange nicht die technische, rechtliche und wirtschaftliche Grundlage für einen Wettbewerb im Strombereich. Europa sei nach Ansicht des Kommissars von einem Strom-Binnenmarkt noch weit entfernt. Dazu fehlen die Möglichkeiten für einen Stromaustausch über die Landesgrenzen. Laut Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) ist es Aufgabe und Ziel der Bundesregierung den Wettbewerb im Stromsektor zu stärken. Dazu muss der europäische Strommarkt weiter zusammenwachsen. Da der größte Teil der Stromerzeugung von wenigen Versorgen produziert wird, sind die Strompreise dementsprechend hoch, so Umweltminister Norbert Röttgen (CDU). Nach Ansicht von Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt verläuft der Stromhandel mit Österreich bereits sehr reibungslos.



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