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3. August 2010, 16:46 Uhr Alter: 2 Jahre

Strompreiserhöhungen sind ungerechtfertigt

Von: Deian I.

Die deutschen Stromkonzerne haben offenbar in diesem Jahr über eine Milliarde Euro zu viel einkassiert. Das Bündnis 90/die Grünen bezieht sich auf eine Studie, in der es heißt, dass die Preise an der Strombörse Leipzig seit 2008 um 30 bis 40 Prozent sanken.

Somit wurden dem Endverbraucher, laut der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Bärbel Höhn, 0,8 Cent pro Kilowattstunde Ersparnis entzogen. Bei einem Gesamtabsatz von 131 Millionen Kilowattstunden in Deutschland ergeben sich dadurch von den Verbrauchern nicht enthaltene Vergünstigungen in Höhe von etwa eine Milliarde Euro. Dies ist auch nicht mit den Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien zu rechtfertigen, so Höhn.



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