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26. April 2011, 19:26 Uhr Alter: 1 Jahre

TelDaFax-Lage verbessert sich

Von: Deian I.

Nach Angaben des Sanierers Hans-Gerd Höptner sieht die Lage des in die Schieflage geratenen Energieversorgers TelDaFax besser aus. Das Unternehmen aus Troisdorf geriet vor wenigen Wochen in eine Liquiditätskrise, durch die TelDaFax zahlreiche Kunden verlor. Nun soll der Energieversorger langsam aber sicher das Vertrauen der Banken zurückgewinnen.



Höptner ist seit dem 10. März der Vorstandschef der TelDaFax und diskutierte in einem Bericht der "Welt am Sonntag" über die Probleme in Zukunft des Konzerns. Demnach stehe der Energieversorger im Grunde nicht schlecht da. Weiterhin gab er zu, dass TelDaFax rund 100 Millionen EUR Außenstände habe. Von den 700.000 Strom- und Gaskunden haben rund 36.000 Kunden, also etwa 5 Prozent, gekündigt.



Als Billiganbieter konnte sich TelDaFax auf dem starkumkämpften Markt gut durchsetzen, geriet aber durch die aggressive Preispolitik in eine finanzielle Schieflage. Mit seinen rund 660 Mitarbeitern ist das Unternehmen zwar überschuldet, wenn aber die fälligen Verbindlichkeiten und die positiven Vermögensbestandteile gegeneinander aufgerechnet werden, besteht kein Problem für das Unternehmen. Derzeit erlauben die Banken wieder ein Lastschrift-Einzugsverfahren, was eine direkte, positive Auswirkung auf die Liquidität hat.



TelDaFax drohte Ende vergangenen Jahres ohne frisches Kapital und einen Investor in die Insolvenz abzurutschen. Dank einer Finanzspritze in Höhe von 50 Millionen EUR von dem zypriotischen Fonds Prime Mark konnte sich das Unternehmen allerdings retten. Nun steht das Unternehmen nach einem Eigentümer- und Vorstandswechsel mitten im Umbau. Ziel sei es die offenen Rechnungen zu begleichen und dem Unternehmen zu einem neuen Image zu verhelfen.



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