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27. May 2011, 13:55 Uhr Alter: 360 Tage

TelDaFax verliert weitere Kunden in Jena und Pößneck

Von: Deian I.

Der umstrittene Billigstromanbieter hat es immer schwieriger aus seiner Krise herauszukommen. Die Stadtwerke Jena-Pößneck kündigten nun an, dass sie dem Stromanbieter kündigen. Damit müssen sich nun 900 Kunden einen neuen Versorger suchen, derweilen werden sie durch die Grundversorgung beliefert.



Am Donnerstag kündigten die Stadtwerke Jena-Pößneck sowie Stadtroda an, die Lieferantenrahmenverträge mit dem Billigstromanbieter zum 31. Mai beziehungsweise 6. Juni 2011 zu kündigen und damit die Leitungen zu sperren. Neben den 900 Kunden aus der Region rund um Jena kommen noch etwa 25 Verbrauch von Stadtroda hinzu.



Die örtlichen Energieversorger und Netzbetreiber reihen sich in eine lange Liste weiterer Unternehmen ein, die dem Energieversorger bereits gekündigt haben. Dieser kämpft seit Monaten um die Verbesserung seines Images und den Erhalt seiner Kunden. Eigenen Angaben zufolge lag die Zahl der deutschlandweiten Kunden bei rund 780.000, diese ging bis heute um mehr als 10 Prozent zurück.



Die 900 betroffenen Kunden in Jena und Pößneck erhalten ab dem 1. Juni automatisch die teurere Grund- und Ersatzversorgung der Stadtwerke. Allerdings könnten die 25 TelDaFax-Kunden aus Stadtroda Glück haben, denn die Stadtwerke wollen ihnen ihre Tarifangebote zunächst unterbreiten.



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