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3. May 2010, 11:49 Uhr Alter: 2 Jahre

UN-Generalsekretär besteht auf saubere Energien

Von: Deian I.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert die Staaten auf, eine Revolution im Energiesektor zu starten, nur so könnten sowohl reiche als auch arme Nationen die Treibhausgasemissionen senken. Diese Aussage machte Ban am Mittwoch bei der Eröffnung einer eintägigen Energiekonferenz in New York. Die gesetzten Ziele in der Energiepolitik seien laut Ban ohne moderne Energien nicht zu erreichen.

 

Bis zum Jahrtausendwechsel soll die Zahl der extrem armen Menschen und der chronisch Hungernden halbieren. Dazu haben sich die UN-Mitgliedsländer verpflichtet. Derzeit haben rund 1,6 Milliarden Menschen weltweit keinen Zugang zu Elektrizität während zwei bis drei Milliarden Menschen Feuerholz, Torf oder Dung zum Heizen und für warmes Wasser nutzen müssen. Laut einem Bericht, der von Bans Berater erstellt wurde, soll es bis zum Jahr 2030 weltweit Zugang zu "modernen Energiediensten" geben. Darüberhinaus soll die Energieintensität biss 2030 um 40 Prozent gesenkt werden. Die Energieintensität ist der Energieverbrauch im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt. Wichtig für die Umsetzung der Forderung ist die Teilnahme des privaten Sektors.

 

Ban's Beraterausschuss für Energie und Klimawechsel erhielt den Auftrag einige Vorschläge zu erarbeiten, wie man die Energie-Armut in den Entwicklungsländern überwinden könnte. Laut Ban haben die Entscheidungen, die heute bezüglich der künftigen Energieversorgung getroffen werden, starke Folgen für den Klimawechsel, die Entwicklung, das wirtschaftliche Wachstum und die globale Sicherheit. Deshalb ist die Effizienz der Stromversorgung genauso wichtig wie die Einführung moderner Energien. Deshalb wird vom Expertengremium vorgeschlagen, die Energieintensität bis 2030 um rund 40 Prozent zu senken. Dies kann mit einer Einsparung von 2,5 Prozent pro Jahr verglichen werden. Somit sollte es auch gelingen, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030, trotz weltweiter Stromversorgung, nur um 1,3 Prozent zu erhöhen.



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