stromklar-logo.jpg, 47kB
29. June 2010, 20:18 Uhr Alter: 2 Jahre

Weitere Windkraftanlagen aus dem Hause Siemens

Von: Deian I.

Siemens erweitert sein Engagement im Bereich Windkraftanlagen vor den Küsten. Das Münchener Unternehmen teilte am Dienstag mit, dass es beim Offshore-Spezialisten A2SEA einsteigt.

Der Konzern übernimmt somit 49 Prozent der Anteile, während die restlichen 51 Prozent beim A2SEA-Mutterkonzern, dem dänischen Energieversorger Dong Energy, verbleiben. Für die 49-prozentige Beteiligung müssen die Münchener rund 860 Millionen Kronen, umgerechnet 115 Millionen Euro, auf den Tisch legen.

A2SEA beschäftigt laut eigenen Angaben rund 200 Mitarbeiter und hat seinen Sitz im dänischen Fredericia. Das Unternehmen ist auf Dienstleistungen sowie den Bau von Offshore-Windparks spezialisiert. Nach eigenen Angaben ist Siemens Marktführer im Bau von Turbinen für Windräder sowie beim schnell wachsenden Bau von Windparks vor der Küste. Mit Hilfe von den Dänen kann Siemens nun seine Installationskapazität ausbauen. Die beiden Unternehmen wollen zusammen Schiffe bauen, die den Anforderungen für den Bau von Windkraftanlagen auf offener See angepasst sind.


Offshore-Anlagen nutzen den starken und gleichmäßigen Wind vor der Küste und können deshalb recht zuverlässig Energie liefern, im Gegensatz zu anderen Windrädern oder Solaranlagen. Offshore-Windanlagen werden von Umweltschützern allerdings nicht sehr gut angesehen. Generell unterstützen sie den Ausbau der erneuerbaren Energien, warnen aber vor der Zerstörung der Meeresumwelt.



Ähnliche Nachrichten:

Stromanbieterwechsel

Ratgeber

Stromvergleich

Strommarkt-News

Impressum

Linktipps