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8. September 2011, 19:06 Uhr Alter: 257 Tage

Weniger Atomstrom in Bayern

Von: Deian I.

Seit der Atomkatastrophe in Japan hat der Freistaat Bayern im ersten Halbjahr 1,7 Millionen Megawattstunden, die aus Kernenergie gewonnen wurden, eingespart. Nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung", die sich auf eine Statistik des Bayrischen Landesamtes stützt, wurde somit ein Rückgang von 7,3 Prozent erzielt.



Insgesamt wurden in Bayern im ersten Halbjahr 2011 rund 37 Millionen Megawattstunden Strom erzeugt, also 0,8 Prozent weniger als im Zeitraum des Vorjahres. Grund für den Abwärtstrend ist unter anderem die Abschaltung des Kernkraftwerks Isar 1, das im März heruntergefahren wurde. Somit liefern in Bayern nur noch vier Meiler Atomstrom.



Dennoch wurden rund 22 Millionen Megawattstunden aus Atomstrom erzeugt, der einen Anteil von 59 Prozent am Strommix hat. Die Wasserkraft dagegen hat einen Anteil von 17,7 Prozent, was einem Plus von 22,6 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres entspricht. 14 Prozent der Stromerzeugung entstanden aus Erdöl und Erdgas und nur 4,9 Prozent aus Steinkohle.



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