Weniger Investitionen von RWE
Von: Deian I.Die Bundesregierung hat vor einigen Tagen beschlossen, die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern und gleichzeitig die Brennelemente-Steuer eingeführt, die für die Energiekonzerne und Betreiber der Atomkraftwerke ab Januar 2011 zu entrichten ist. Zusätzlich wurde eine eine Abgabe für einen neu eingerichteten Fonds für die erneuerbaren Energien beschlossen.
RWE wird aufgrund der finanziellen Belastungen, die auf die Konzerne zukommen, vorerst weniger in die erneuerbaren Energien investieren. Der Vorstandsvorsitzendes der RWE, Jürgen Großmann, erklärte der Presse, dass der Konzern mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr investiert. Dieses Volumen wird kurzfristig nicht mehr steigen, da die Erträge durch die Politik weggenommen werden. Auf lange Zeit wolle man die Investitionen schon erhöhen, denn der Ausbau der erneuerbaren Energien sei für den Energiekonzern von "strategischer Bedeutung".
Weiterhin sagte Großmann, dass er den Ausbau der erneuerbaren Energien skeptisch betrachte und vor einer zur schnellen Wende warnt. Technisch geht theoretisch immer mehr als im realen Leben. Damit verweist er auf die Wettbewerbsfähigkeit der Strompreise in Deutschland. Um im Wettbewerb ganz oben zu bleiben, muss man noch lange Zeit in Atom- und Kohlekraft investieren.
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