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4. June 2010, 18:24 Uhr Alter: 2 Jahre

Windkraft-Industrie fordert stärkere Unterstützung

Von: Deian I.

Die Windkraftbranche und der Bau der Windparks auf hoher See wird ein immer größerer Trend. Der erste Windpark in der Nordsee "Alpha Ventus" ist fertig und weitere Parks sind bereits im Bau. Nun fordern Vertreter der Offshore-Windindustrie eine stärkere Unterstützung des Bundes beim Ausbau der Windparks. Dabei spielen sowohl Bürgschaften für kleine Windparkentwickler als auch ein größeres Engagement beim Ausbau der Offshore-Basishäfen in Deutschland eine große Rolle. Diese Meldung wurde auf der der Bremerhavener Offshore-Konferenz "Windstärke 10" gemacht.


Mehr als 800 internationale Teilnehmer haben drei Tage lang im Bremerhavener "Conference Center" über die aktuelle Entwicklung sowie Zukunftsperspektive der Stromgewinnung auf dem Meer diskutiert. Die kleinen Windparkentwickler haben immer noch Schwierigkeiten sich auf dem Markt zu behaupten und ihre Projekte zu finanzieren. Deshalb wird gefordert, dass auch kleine Unternehmen Bürgschaften vom Bund und langfristige finanzielle Planungssicherheit erhalten. Darüberhinaus wurde auf der Konferenz deutlich, dass der Bremerhaven und Cuxhaven die deutsche Offshore-Basis für die Branche bilden.

 


Offshore-Unternehmen fordern einen längeren Förderungszeitraum durch das "Erneuerbare-Energien-Gesetz". Laut Jens Eckhoff, Geschäftsführer des größten deutschen Offshore-Netzwerks, der Windenergieagentur Bremerhaven-Bremen (WAB), könnte das Geld für den weiteren Ausbau der Offshore-Häfen aus den Erlösen der Atomwirtschaft kommen. Dafür sollte über eine Sondersteuer ein Großteil der Gewinne abgeschöpft werden, falls die Laufzeit von Atomkraftwerken verlängert wird.



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