Yello Strom darf TelDaFax-Kunden nicht werben
Von: Deian I.Der Stromanbieter Yello Strom versucht von der Schieflage seines Konkurrenten TelDaFax zu profitieren und startete vor knapp einer Woche eine kreative Werbekampagne. Auf Plakaten versprach das Unternehmen den Strom- und Gaskunden von TelDaFax die Rettung, dies wurde nun vom Hamburger Landgericht untersagt.
Nachdem der Energiediscounter TelDaFax den Insolvenzantrag eingereicht hat, laufen seine Konkurrenten zur Höchstform auf, um die fast 700.000 potenziellen Kunden für sich zu gewinnen. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Gasanbieter nicht nur die Kunden von TelDaFax für sich gewinnen will, sondern auch das Personal übernehmen würde. Das Wachstum des Unternehmens in Berlin benötigt kompetente Mitarbeiter aus dem Gasbereich.
Der Konkurrent Yello Strom hat auf die Insolvenz seines Konkurrenten mit Kreativität reagiert und eine Anzeige in der stärksten Zeitung Deutschlands, der "Bild"-Zeitung, geschaltet. Dort vermarktet der Stromanbieter, dass er die TelDaFax-Kunden retten wolle. Die Kreativität wurde allerdings nicht belohnt, denn das Hamburger Landgericht stoppte die Kampagne mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung. Ein TelDaFax-Sprecher äußerte sich zum Verhalten seiner Konkurrenz und sagte, die Entscheidung des Landgerichts solle für alle Konkurrenten eine Warnung sein, da TelDaFax noch am Markt agiere.
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